Freitag, 26. März 2010

Solarenergie


Es ist vollbracht! Nachdem am Montag die ersten zwei Monteure da waren und anfingen, Halteschienen zu montieren, wurden es ab Mittwoch deutlich mehr Arbeiter! Plötzlich wuselten bis zu 8 Mann auf unserem Dach herum und brachten Schienen, Modulrahmen und zuletzt die Solarmodule selber an. Erstaunlich, wie schnell es dann ging! Heute Mittag um 13 Uhr waren sie fertig! 186 Module waren an ihrem Platz! Wieder einmal hatte das Wetter wunderbar mitgespielt und die Arbeiten nicht für eine einzige Minute unterbrochen. Uns bleibt jetzt allerdings ein riesen Berg Pappe zur Entsorgung. Doch das ist kein Problem, wird bei nächster Gelegenheit verbrannt und dann sind wir die Verpackungen los. 

Nun müssen noch die Elektriker kommen und den ganzen Kram verdrahten. In der Tenne sind bereits 4 Umwandler installiert. Und einige hundert Meter Kabel auf Kabelrollen stehen bereit. Wir nehmen an, dass es damit am Montag los gehen wird. Wie lange diese Arbeiten noch dauern werden, wissen wir nicht. Aber wir sind guter Hoffnung, das wir in Kürze ans Netz gehen können und das Geld verdienen beginnen wird!    

Freitag, 5. März 2010

Es geht voran ...

Nach dem mehr oder weniger chaotischen gestrigen Tag kann man sagen, dass es heute voran geht! Die Nacht war trocken und irre kalt, heute Morgen zeigte das Thermometer 10 Grad minus an. Gegen Abend soll es schneien. Wir beten, dass es, wie so oft, hier ausbleibt!  Wir haben ja schon den ersten nassen Fleck nur vom getauten Raureif gestern morgen!

Um 8 Uhr heute Morgen sind die drei Männer hoch. Und um 12 Uhr hatten sie bereits die Tennenseite zum Garten hin fertig und gut ein drittel der Tenne zur Straße hin. Es ist ein derart ungewohnter Anblick, das weithin leuchtende weiße Dach,nicht zu fassen! Aber wenn erst die Solarmodule darauf befestigt sind, wird davon kaum noch etwas zu sehen sein. Morgen Abend dürfte alles fertig sein, wenn nichts dazwischen kommt, wie zum Beispiel Schneefall!

Nachtrag: Selbstverständlich muss es anfangen zu schneien. Und nicht so knapp.  

Donnerstag, 4. März 2010

Spannender Tag!


Das war so ein Tag mit allem Komfort! Seit Samstag sind wir dabei, unser Dach neu zu decken, damit ab 15.März die Solarmudule installiert werden können. Bisher hat alles besser geklappt als gedacht. Das alte Eternitdach war innerhalb von 3 Tagen runter, kleine Schäden wurden behoben und eigentlich waren wir guter Dinge.Gestern haben wir schön aufgeräumt, damit die neuen Dachplatten, die heute geliefert werden sollten, bequem abgeladen und dann aufs Dach geschafft werden konnten.

Tja, und dann kam heute Morgen der 16 Meter lange LKW mit unserem neuen Dach. Dachten wir ... Aber Pustekuchen! Was der geladen hatte waren die Bleche für den Giebel, der im April gemacht werden soll! Nix mit Dachblechen! Ob wir wohl geschockt waren? Der Fahren konnte natürlich nichts dafür, der hatte heute Morgen in Bremen seine Tour genannt bekommen und ist mit dem, was sein Logistikzentrum ihm aufgeladen hatte, los gebrummt. Wir standen da und wussten nicht, ob wir gleich ausflippen oder noch 5 Minuten warten sollten! Alles war organisiert, Helfer standen bereit, und nun hatten wir nichts zum Abladen! 

Wütend rief der LKW Fahrer in seiner Firma an, und es stellte sich relativ schnell heraus, dass im Logistikzentrum die Liefernummern vertauscht worden waren. Da unser Dach ja jetzt quasi offen ist, die Teerpappe, die noch drauf ist ist ca. 90 Jahre alt und dementsprechend löchrig, und einer unserer wichtigsten Helfer ab Montag wieder arbeiten muss und somit nicht mehr zur Verfügung steht, waren wir wirklich angepisst.Zumal es morgen auch Schnee geben soll. Nicht die besten Vorraussetzungen für ein offenes Dach!

Nach einer guten Stunde rief die Firma aus Bremen dann total verschämt bei uns an. Sie hätten unserer Platten gefunden, würden sie jetzt auf einen eilig gemieteten LKW verladen und sofort auf den Weg schicken! Unendlich erleichtert richteten wir uns also darauf ein, die Platten doch noch ab 14 Uhr irgendwann in Empfang nehmen zu können. Tatsächlich rollte der LKW um kurz vor halb 3 Uhr hier ein. Und schon kam des Dramas zweiter Teil! Die Trecker, mit denen die Platten eigentlich abgeladen werden sollten, schafften das Gewicht nicht! Wunderbar! Bis wir schließlich einen Nachbarn aktiviert hatten, der es dann mit Trick 17 und einem Gabelstapler schaffte, die elenden Bleche von dem LKW zu hieven, war weit über eine Stunde vergangen! Und die Helfer standen ja die ganze Zeit bereit, um die Platten schnellstens auf das Dach zu schaffen. Und es ist schweinekalt hier! Man war vollkommen durchgefroren. Endlich, endlich war es geschafft, beide Stapel, einmal mit 6,50 Meter langen Blechen und einmal mit 11 Meter langen Blechen waren abgeladen! Es gab schnell eine Tasse Kaffee zum Aufwärmen und dann wurden in einer Hauruck-Aktion die Bleche aufs Dach hoch geschafft, mittels einer Holzrutsche. Glücklicherweise ging das wirklich gut und zügig! Unten schoben 5 Männer und oben auf dem Dach nahmen 3 weitere die Platten an und stapelten sie dort sinnvoll verteilt übereinander. Nun hoffen wir verzweifelt, dass der angekündigte Niederschlag morgen gar nicht eintritt, damit wir das Dach wieder dicht bekommen!