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| Wie nach einem Bombenangriff! |
Da denkt man immer, es trifft nur andere, man liest es in der Zeitung oder hört es in den Nachrichten, und plötzlich erwischt es einen selber. In Hamburg treiben sich feige, miese Brandstifter herum, die Spaß daran haben, Autos in Brand zu setzen. Und es ist ihnen nicht nur vollkommen gleichgültig, dass dabei tausende von Euro Schaden entstehen, auch Menschenleben sind diesen Verbrechern komplett gleichgültig.
In der Nacht vom 01. auf den 02. Mai haben sie wieder gezündelt. Und diesmal direkt bei uns vor der Haustür! Mein Schwager wachte mitten in der Nacht von lauten Knallen auf. Erschrocken eilte er auf seine Terrasse und konnte von dort sehen, dass genau gegenüber der Einfahrt zu unserem Grundstück ein LKW in Flammen stand! 7, 8 Meter hoch schossen die Flammen in den Nachthimmel. Die Hitze des Feuers war viele Meter weit zu spüren. Seine Frau rief sofort die Feuerwehr, die aber bereits verständigt war. Mein Schwager eilte nun hinunter auf den Hof, um unseren eigenen Firmen LKW aus der Gefahrenzone zu bergen, doch die inzwischen eingetroffene Feuerwehr ließ ihn aus Gründen der Sicherheit nicht vom Grundstück. Da unser LKW direkt neben unserer Einfahrt mit dem Heck zu dem brennenden Truck stand, musste wie Feuerwehr ihn immer wieder nass spritzen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Als das Feuer endlich gelöscht war, war von dem Truck nur noch das stählerne Gerippe über. Auf der Straße lagen Tonnen verbrannter Lebensmittel, die die Wehr von der Ladefläche des brennenden Fahrzeugs geborgen hatte. Jetzt wurde meinem Schwager auch die Erlaubnis erteilt, unseren Lieferwagen auf den Hof zu fahren. Und nun konnte er auch sehen, dass das Feuer die Plane hinten weg geschmolzen hatte und auch die Rücklichtabdeckungen zerschmolzen waren. Außerdem waren die Plexiglasscheiben zu seinen beiden Carports unter der Hitze zerschmolzen.
Als mein Mann und ich am Sonntagabend nach Hamburg zurück kamen, war der Grandkuhlenweg immer noch voll gesperrt. Neben einem Abschleppwagen, auf dem bereits die vollkommen ausgebrannte Zugmaschine des Trucks stand, blockierten ein riesiger Autokran sowie zwei weitere Abschleppwagen und natürlich der ausgebrannte Auflieger die Straße, auf der sich auch noch Berge von verbrannten Keksverpackungen türmten. Es sah wirklich aus wie nach einem Bombenangriff. Der verbrannte Truck wurde noch in der Nacht fort geschafft, für die verbrannten Lebensmittel kam am Montagmorgen ein großer Radlader und schaffte die verbrannten Reste in einen riesigen Container. Jetzt konnte man auch sehen, dass die Straße selber kräftig einen mit gekriegt hatte.
Ich kann irgendwie absolut nicht verstehen, wie man so wenig Respekt vor dem Besitz anderer Menschen haben kann. Oft übernachten hier im Grandkuhlenweg auch die Fahrer in ihren LKWs, es hätte also auch ein Mensch verbrennen können. Was geht in Brandstiftern vor? Etwas unglücklicher Wind, und im schlimmsten Fall hätten wir sogar noch vor den rauchenden Trümmern unseres Hauses oder der Werkstatt stehen können. Was geht in den Hirnen solcher Verbrecher vor? Warum machen die so was? Was haben die davon? Ich verstehe es einfach nicht. Wir sind nur dankbar, dass bei uns nicht mehr passiert ist!

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