Mittwoch, 10. Oktober 2012



Dass mir mein Hund das Liebste sei, 
sagst du, oh Mensch, sei Sünde, 
mein Hund ist mir im Sturme treu, 
der Mensch nicht mal im Winde.

Franz von Assisi


Oh verflucht ..............

Es ist nun über 13 Jahre her, dass ich diesen beschissenen Schmerz zuletzt fühlte. Es könnten auch 130 Jahre sein ... Wer ihn einmal gespürt hat, vergisst ihn nie wieder. Diesen Schmerz, der entsteht, wenn man nach so vielen Jahren einen geliebten Hund verliert. Nur, wer seinen Hund so liebte wie wir, kann dieses schreckliche Gefühl nachvollziehen. Andere, die niemals so eine enge Bindung zu einem Tier eingehen können, werden das nie verstehen. "Ist doch nur ein Hund, was soll das Gewese?" 

Nein, es ist so viel mehr als "nur ein Hund"! Es ist ein Lebewesen, dass sich in unserem Falle 13 Jahre und fast 2 Monate in unserer liebevollen Obhut befunden hat. 13 wundervolle Jahre, in denen es ganz von uns abhängig war, uns nur Freude und Spaß gemacht hat. Und seine Liebe und Treue jeden Tag aufs neue bewiesen hat. 

Wer wird mich in Zukunft jeden verdammten Morgen mit liebevoller, begeisterter, guter Laune begrüßen, schwanzwedeln, kaum dass ich das Schlafzimmer verlassen habe? 
Wer wird sich nach 5 Minuten über meine Rückkehr freuen, als wären 5 Jahre vergangen, seit ich ging? 
Wer wird mich draußen im Garten gegen den "bösen" Postboten verteidigen, obwohl es gar nicht nötig ist?
Wer wird mich jetzt unvoreingenommen so lieben, wie ich nun mal bin, fett, faul, bequem, manchmal launisch, einfach so, wie ich bin? Ohne stille Vorwürfe, weil ich so zugenommen habe? Ohne stille Vorwürfe, weil selbst ich ab und zu mal schlechte Laune habe? Ohne Vorwürfe, weil ich auch mal egoistisch sein kann? Mich einfach für das lieben, was ich war: Frauchen .... 

Es sind diese Momente, in denen sich jeden liebende Hundebesitzer fragt: War es diesen schrecklichen Schmerz wirklich wert? JA! Tausendfach, millionenfach: J A! Kein Lebewesen kann einen Mensch so unvoreingenommen SO lieben wie dein Hund! Vergiss das nie, lieber Hundehalter! Der Schmerz, so entsetzlich er auch ist, so qualvoll, als wolle er nie wieder verschwinden, er ist es wert! 

Ich will, dass er aufhört, dieser beschissene Schmerz, bitte, mach, dass er aufhört, er zerreisst mich ...


Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die verbindet den Himmel und die Erde. Man nennt sie die Regenbogenbrücke wegen ihre vielen Farben. 
Gerade noch auf dieser Seite der Regenbogenbrücke liegt ein Land von Wiesen, Hügeln, und Tälern mit saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebter Gefährte stirbt, dann geht er zu diesem Ort. Es gibt immer zu fressen und Wasser und warmes Frühlingswetter. 
Die alten und gebrechlichen Tiere sind wieder jung. Die kranken und verstümmelten Tiere sind wieder gesund. Sie spielen den ganzen Tag miteinander.
Es fehlt nur eine Sache: Sie sind nicht mit dem speziellen Menschen zusammen, der sie auf der Erde so sehr geliebt hat. 
So rennen und spielen sie jeden Tag, bis der Tag kommt an dem eines plötzlich aufhört zu spielen und aufschaut. 
Der Kopf erhoben, die Ohren sind aufgerichtet. Die Augen starren. Und plötzlich rennt dieses eine von der Gruppe weg.
Es hat dich gesehen, und wenn du und dein Freund sich treffen, dann nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn ganz fest. 
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst und du schaust wieder in die Augen deines treuen Gefährten. 
Dann überschreitet ihr die Regenbogenbrücke zusammen, um nie mehr getrennt zu werden.

Mittwoch, 14. März 2012

Udo Lindenberg live


Da freut man sich wochenlang auf das Konzert in Hamburg und dann wird es so ein Reinfall. Ich schätze, das war das letzte Mal, dass wir in die o2 Arena gegangen sind. 


Wir haben jetzt bei mehreren Veranstaltungen im Innenraum gesessen. Da hat man zwar einen halbwegs netten Blick auf die Bühne, wenn nicht gerade ein 1.85 m Mensch vor einem sitzt, aber die Stühle, die sie dort verwenden, sind unterste Kategorie. Da waren die einfachen Holzstühle in der Schule bequemer. Bei Preisen, die schnell mal die 80-90 Euro überschreiten hat man als Zuschauer komischerweise doch tatsächlich den Wunsch, die Zeit dort so zu verbringen, dass man keine Schwielen an Oberschenkeln und Po davon trägt.

Gestern haben wir Oberrang gesessen. Dass die Plätze fast hinter der Bühne lagen ist natürlich meine Schuld. Ich hatte verpasst, mir beim Bestellen der Tickets die Platzanordnung anzusehen. Damit hätte man zur Not aber noch leben können. Jedoch nicht damit, dass die Akustik dort oben dermaßen beschissen war, dass man  von dem, was Udo so erzählt hat, nur Geknartsche und Hall verstanden hat! Dass es in der ersten Halbzeit kein einziges seiner genialen alten Stücke gab, kein Sonderzug nach Pankow, kein Hoch im Norden, keine Andrea Doria, keine Reeperbahn, machte das Ganze auch nicht besser. Doch was uns letztlich wirklich veranlasste, die Show nach einer Stunde zu verlassen, war die Tatsache, dass man auf den Oberrangplätzen so bescheiden saß, dass weder mein Mann noch ich es länger ausgehalten hätten. 

Die Sitzplätze sind sehr niedrig, was bedeutet, dass die Haltung der Knie tatsächlich oberhalb des Pos ist. Und nach vorne, um die Beine möglicherweise mal ein klein wenig zu strecken, hat man überhaupt keinen Spielraum. Wir sind beide nicht wer weiß wie groß, ich bin 1.65 m, mein Mann ist 1.78 m. Doch wir hatten nach einer Stunde das unangenehme Gefühl, nie wieder die Beine gerade machen zu können. Also gingen wir. 

Schade, ein für uns vergeudeter Abend Das einzig Positive war, dass wir in unmittelbarer Umgebung der Arena wohnen. So hatten wir wenigstens nicht zu allem Überfluss auch noch eine stundenlange Anreise. Für uns ist das Thema o2 World damit abgeschlossen. Es war sehr enttäuschend und verschwendetes Geld. 

Mittwoch, 15. Februar 2012

Verlagsvertrag!

Jippie!

Ich habe es geschafft! Heute habe ich eine mail von dem Verlag bekommen, an den ich mein Manuskript geschickt hatte. Die schicken mir einen Verlagsvertrag zu, den ich mir sehr gründlich durchlesen muss. Ich muss mich dann entscheiden, ob ich mit den Vertragsbedingungen einverstanden bin. Somit ist mein größter Wunsch einen ziemlichen Schritt näher gekommen! Und das wird vielleicht bald in einem Buchladen stehen! Ich kann es noch gar nicht glauben, freue mich aber tierisch. Das wäre echt ein Ding.