Samstag, 26. Dezember 2009

Weihnachten


Wieder einmal haben wir es geschafft. Weihnachten ist vorbei. Der ganze Stress, den man vorher hatte, in zweieinhalb Tagen abgearbeitet. Der Besuch ist fort, man kann durchatmen. Im Norden hatten wir das erste Mal seit vielen Jahren wenigstens am Heiligen Abend und am ersten Weihnachtstag Schnee. Jetzt ist alles weg getaut und wir haben die üblichen 5 - 7 Grad, grau in grau und Schmuddelwetter.
Gerade habe ich überlegt, dass der schreckliche Tsunami nun auch schon fünf Jahre her ist. 230.000 Menschen, die an Weihnachten sterben mussten. Eine unvorstellbare Zahl an Menschenleben. Die ganze Stadt Kiel auf einem Schlag weg. Oder ganz viele kleine Städte wie Marne, Meldorf, Brunsbüttel, St.Michaelisdonn, einfach weg. Da wird man nachdenklich. Und die, die überlebt haben, werden bis an ihr Lebensende daran denken, mit den schrecklichen Erinnerungen leben müssen. Wir haben hier im Überfluss geschwelgt und dort auf Sumatra, Java, in Thailand, sind tausende von Menschen eines grausamen Todes gestorben. Vielleicht sollte man bei alle Freude über Weihnachten auch mal an so etwas denken.

Zombieland

Am Samstag habe ich es endlich geschafft, mir Zombieland anzuschauen. Nach all den Vorschusslorbeeren, die der Film aus den Staaten bekommen hat, muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich mehr erwartet hätte. Sicher war er lustig, über die eingeblendeten Regeln Columbus‘ habe ich mich köstlich amüsiert. Auch über die Zombiekills des Monats musste ich lachen, besonders über die Klavier-Szene. Tallahassee‘s Sprüche, die so extrem gelobt wurden, haben ganz bestimmt unter der Synchronisierung gelitten, waren mir persönlich aber zu fuck-durchsetzt. Ich mag es nicht, wenn jeder dritte Satz mit dem Wort beginnt. Da bin ich wohl altmodisch. Wichita und Little Rock waren genial. Leider war in der Mittelphase des Filmes eine recht langweilige Periode. Dass sich die beiden Kerle widerholt von den Mädels haben aufs Kreuz legen lassen, war nach dem zweiten Mal schon ausgelutscht. Die Einlage mit Bill Murray fand ich mehr als überflüssig, besonders, da es ach so offensichtlich war, dass Columbus diesen in seiner Panik erschießen würde.
Fazit: Ein mäßiger Film mit unzweifelhaften Höhepunkten und einer Menge überflüssiger Längen.

Regeln:

1 - Sei Fit
2 - Doppelt hält besser
3 - Vorsicht auf dem Klo
4 - Immer Anschnallen
7 - Reise leicht
17 - Spiele (nicht) den Helden
18 - Aufwärmen
22 - Sind Zweifel am Start, hab nen Ausweg parat
31 - Überprüfe den Rücksitz
32 - Genieße die kleinen Dinge des Lebens
37 - Selbst mit den Hosen runter, immer die Knarre hochhalten

Sonntag, 15. November 2009

Gedanken zu Holz


Das ist schon Ironie. Da haben vor 40 Jahren alle aufgeatmet, als die Ölheizungen so richtig in Mode kamen, jeder war froh, dass die elende Holz und Kohleschlepperei ein Ende hatte, und heute? Damals war ich zu jung, um dabei schon mit zu machen, dafür fange ich es denn jetzt damit an, wo ich eigentlich schon fast zu alt dafür bin! Da fährt man ins Wochenende und steht dann den lieben langen Tag draußen, die Männer gehen auf Jagd (nach Bäumen) fällen alles, was ihnen unter die Motorsäge kommt, und wir Frauen stehen von morgens bis abends am Holzspalter, stapeln tonnenweise tonnenschweres Holz in den Stall und die Tenne und schaffen dann, weil angetrocknetes Holz rein gebracht werden muss, auch noch 4 Kubikmeter Holz vom letzten Jahr aus einer Holzmiete in die Tenne, wo es dann fein säuberlich auch noch gestapelt werden muss. Und am Ende des Wochenendes freut man sich auf die Woche, weil keine Arbeit, die man da verrichten muss, so anstrengend ist, wie diese!



Hat aber auch sein Gutes! Holz heizt nicht nur ein Mal! Erst wird einem heiß beim Fällen. Dann wird einem heiß beim Verladen. Dann wird einem heiß beim wieder Abladen. Dann wird einem heiß beim Spalten. Dann wird einem heiß bei Wegschaffen und Stapeln. Und last, but not least, beim in die Wohnung schleppen wird einem gleich noch mal heiß! Ach ja, und wenn es dann endlich im Kamin verschwindet, wird einem auch warm. Allerdings fragt man sich dann: Hey, war das nun wirklich die ganze Arbeit wert? Wie viel einfacher ist es doch, an der Heizung einfach den Schalter umzulegen, um es warm zu haben. Aber spätestens bei der nächsten Heizölrechnung wird einem mehr als klar: JA! Die Arbeit hat sich gelohnt! In diesem Sinne: BAUM FÄLLT!


Freitag, 13. November 2009

Internet macht einsam?

Heute hat eine Freundin von mir geheiratet. Wir haben uns vor Jahren im Internet, im Pro 7 Forum der Serie LOST kennen gelernt. Lange haben wir nur via Internet kommuniziert, bis wir beschlossen, uns persönlich kennenlernen zu wollen. Es war eigenartig, auf jemanden am Bahnhof zu warten, den man eigentlich gar nicht kannte. Den man abgesehen von Fotos noch nie gesehen hatte. Aber es war fantastisch! Wir erkannten uns sofort und begrüßten uns, als hätten wir uns vor 4 Wochen das letzte Mal gesehen! Wir hatten eine Woche Zeit und haben uns hervorragend verstanden! Wir haben die Zeit voll ausgekostet und genossen. Und werden das sicher wiederholen.



Ihr Mann, seit heute ihr Mann, war ebenfalls in dem Forum! Die Beiden lernten sich auch dort kennen! Und heute haben sie nun wirklich geheiratet. Soviel dazu, dass das Internet einsam macht! Inzwischen habe ich auch noch eine andere junge Frau aus dem Forum kennengelernt. Genau so ein Erfolg! Und eine ganze Weile war ich oft bei einer weiteren Bekannten aus dem Forum, wir haben uns gegenseitig einige Male besucht und hatten eine wunderbare Zeit! Ich kann nur jedem empfehlen, es zu versuchen! Man kann so schöne Überraschungen dabei erleben!



Und den frisch Vermählten wünsche ich alles nur erdenklich Gute!!



Mittwoch, 11. November 2009

NCIS Los Angeles




Und gleich noch ein Post, bin gerade so gut in Schwung.


Es gibt seit sieben Wochen ja nun ein Spin off von NCIS. Sowas muss man als Fan natürlich gucken. Und, wenn es auch nicht ganz an das Original heran reicht, muss ich doch sagen, dass ich die neue Serie erstklassig finde. Die Schauspieler sind alle sehr sympathisch, KEIN Tony DiNozzo, der einen ständig mit seiner arroganten, kindischen Art nervt, was ich sehr begrüße, eine Linda Hunt in absoluter Hochform und ein Hauptdarsteller, Chris O'Donnell (G.Callen) den man ständig trösten möchte. Der Rapper LL Cool J spielt Callens Partner Sam Hanna.


NCIS Director Leon Vance tritt relativ häufig in Erscheinung, wenn auch oft nur am Telefon. Doch er taucht auch ab und zu in Los Angeles auf, um die Under Cover Einheit um Callen und Hanna zu besuchen. Die großartige Linda Hunt ist die Leiterin der Einheit, Henrietta 'Hetty' Lange, die mit ihren knapp 1,45 m die Truppe fest im Griff hat. Sie sieht alles, sie hört alles, sie staffiert die Agenten aus, wenn es zu Under Cover Einsätzen geht und kann es nicht leiden, wenn ausgeliehene Kleidungsstücke verschmutzt oder gar beschädigt zurück gebracht werden. Genau so akribisch achtet sie auf Ausrüstungsgegenstände wie Mikros, Kameras ect. von denen sie eine unendliche Menge zur Verfügung hat. Ein besonderes Augenmerkt hat sie auf Callen. Der junge Agent liegt ihr am Herzen.


G.Callen, der von seinem Vornamen nur das G kennt, wurde als scheinbares Waisenkind teilweise im Wochenwechsel an neue Pflegefamilien weiter gereicht. Die längste belegte Aufenthaltsdauer in einer Familie betrug 3 Monate. Callen kann sich aus Gründen, die noch nicht bekannt sind, an seine Kindheit, Familie, ect. nicht erinnern. Er und seine Kollegen werden in den NCIS Folgen 6.22 und 6.23, Legend, eingeführt. Am Ende der Folge 6.23 sieht man noch, wie Callen von mehreren Schüssen eines Killers in einem vorbeifahrenden Wagen getroffen zu Boden geht. Die Serie setzt an dem Tag ein, als er seinen Dienst wieder an tritt. Alles in allem ein gelungenes Spin off!



Word 2007

Ich bin ja so gut! Da habe ich mir vor 14 Tagen das neue Word 2007 gekauft und muss sagen, ich bin sowas von begeistert! Was man da alles mit machen kann ist faszinierend! Und ich komme immer mehr dahinter, wie ich es möglichst gewinnbringend einsetzen kann. Soeben haben ich heraus gefunden, wie man damit Posts hier veröffentlichen kann. Man schreibt ganz bequem in Word und schickt den Text dann direkt an den Blog. Mal sehen, ob es auch mit einem eingefügten Bild funktioniert.


Gefallen tut mir auch, dass man sich seine eigene Befehlszeile zusammen stellen kann. Mit den Befehlen, die man selber am häufigsten verwendet. So hat man alles immer blitzschnell greifbar und braucht nicht unter den verschiedenen Fenstern suchen. Das Festlegen von verwendeten Formatierungen ist ebenfalls wunderbar einfach gelöst. Man kann sehr leicht darauf zurück greifen. Ganz allgemein ist die Handhabung erheblich übersichtlicher geworden. Eine echte Verbesserung gegenüber Word 2003. So macht das Schreiben gleich noch mehr Spaß!



Mittwoch, 4. November 2009

Geschafft!


Was ich schon nicht mehr zu hoffen wagte, ist heute tatsächlich doch noch eingetreten! Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich unter meine zweite Story ENDE getippselt! Nach einer ewig langen Schreibblockade habe ich es schließlich doch noch geschafft. Es ist doch wieder ein sehr merkwürdiges Gefühl, wie schon bei 'Die Anderen'. Doch schließlich möchte ich keine weitere Never Ending Story daraus machen. So ist 'Mission impossible' nun meine zweite fertige Geschichte. Sicher werde ich in den nächsten Tagen noch das eine oder andere Detaille umarbeiten, aber viel wird es nicht mehr sein.

Ich habe mir ganz fest vorgenommen, dann intensiv an einem Abschluss für meine Werwolfgeschichte zu Arbeiten, damit ich meinen Vorsatz, diese an einen Verlag zu schicken endlich wahr machen kann. Ich habe wieder Lust zu Schreiben und denke, es wird mir gut von der Hand gehen. Die Ideen sind wieder da, es steht also nichts mehr im Wege.

Und auch für Josh und Kelly habe ich wieder Ideen. Scheinbar hatte meine Blockade wirklich nur mit dem nahenden Ende zu tun. Es ist merkwürdig, dieses Wissen, dass die Figuren nun ausgedient haben. Man hat über fast 400 Seiten ein inniges Verhältnis zu ihnen aufgebaut. Hat mit ihnen gelitten und sich mit ihnen gefreut. Und nun sagt man einfach tschüß, war nett mit euch, doch ihr habt ausgedient! Aber so ist es nun einmal, das geht wohl jedem Autor so, irgendwann. Ich bin jedenfalls jetzt stolz, dass ich es geschafft habe!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Kampf mit dem Ende


















Es ist nicht zu fassen, wie lange ich nun schon mit dem Ende von Mission impossible kämpfe. Ich weiß, wie es enden soll, daran liegt es nicht. Allein, mir fehlt der Antrieb zu Schreiben. So eine lange Schreibpause hatte ich noch nie. Ich weiß, dass meine Kreativität sehr unter dem Wetter leidet. Wenn es so grau in grau ist wie derzeit hier bei uns im Norden fehlt mir jeglicher Antrieb. Aber meine Schreibfaulheit hat schon angefangen, als das Wetter noch gut war. Auf dem Ende von Die Anderen habe ich genau so lange herum gekaut. Es ist, als würde sich etwas in mir wehren, die Story zu beenden. So nach dem Motto: Wenn ich nicht schreibe, geht die Story auch nicht zu Ende. Aber ich werde es irgendwann schon schaffen, mich aufzuraffen, die letzten zwei, maximal drei Kapitel zu schreiben, da bin ich sicher.

Allerdings komme ich auch bei allen anderen Storys nicht weiter. Was sehr schade ist, eigentlich. Ich liebe es ja, zu Schreiben! Aber wenn ich mir vornehme, jetzt geht es wirklich weiter, sitze ich vor dem PC, lese mir die letzten Kapitel durch, um wieder rein zu kommen und ehe ich michs versehe, mache ich den ganzen Kram wieder zu und mache irgendewtas anderes. Ich hoffe wirklich, dass ich diese Blockade demnächst überwunden habe! Das nervt mich nämlich selber!

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Neue Serie mit Suchtpotenzial


Es gibt in den Staaten eine neue Serie, die ich begonnen habe, mir anzuschauen. Eine Serie, die unglaublich spannend beginnt. Flash Forward. Die Story: Weltweit zu exakt der selben Zeit erlebt die komplette Menschheit für genau 2 Minuten und 17 Sekunden einen Black Out. Beim Aufwachen herrscht erst einmal das totale Chaos. Unzählige Tote sind zu beklagen, die durch die Ohnmacht Autounfälle verursacht haben, Flugzeuge sind abgestürzt, Menschen haben sich bei schweren Stürzen das Genick gebrochen. Es gibt zahllose Verletzte, die Krankenhäuser auf dem ganzen Globus sind hoffnungslos überlastet.

Nachdem der erste Schock verarbeitet ist, kristallisiert sich immer mehr heraus, dass es nicht nur einfach eine weltweite 137 Sekunden dauernde Ohnmacht war, sondern das jeder Mensch in diesen 137 Sekunden Visionen der Zukunft hatte. Aber nicht irgendeiner Zukunft, sondern eines ganz bestimmten Tages genau 6 Monate nach dem Black Out: Alle erinnern sich, den 29.April erlebt zu haben! Viele haben böse Visionen, aber ebenso viele Gute. Einige Menschen haben offensichtlich gar keine Visionen gehabt. Schnell deutet alles darauf hin, das die Betreffenden am 29.April nicht mehr leben werden.

Im FBI Büro LA machen sich einige Ermittler daran, weltweit in einer Web-Site durch Berichte der Menschen eine Zusammenfassung der Flash Forwards zu erstellen, um Zusammenhänge, Übereinstimmungen und evt. Hinweise zu finden, wer oder was diesen globalen Black Out ausgelöst hat. Sie wollen ermitteln, ob ähnliches schon einmal geschah, vielleicht nur nicht in diesem Ausmaß. Erste Hinweise und die Auswertung unzähliger Überwachungskameras weltweit zeigen schließlich in einem Football-Stadion eine Person, die nicht besinnungslos war. Und wie sich herausstellt, war diese Person nicht alleine, denn sie führte während des Black Outs ein Telefonat mit einer anderen unbekannten Person. Nun laufen die Ermittlungen nach diesen Menschen auf Hochtouren.

Mein erster Eindruck war, dass es eine sehr erschreckende Vorstellung ist, dass etwas wie dieser globale Black Out passieren könnte. Die Schauspieler sind hervorragend, stellen die Verwirrtheit und Angst vor dem, was sie für sich persönlich in der Zukunft gesehen haben, großartig da. Viele stellen sich die Frage, ob die Zukunft, die Geschehnisse am 29.04. eine Auswirkung ihrer nach den Visionen einsetzenden Handlungen sind. Ist das, was da passieren wird, zu verhindern? Können sie durch das Wissen um ihre Zukunft etwas an dieser ändern oder ist es unausweichliches Schicksal? Wer sind die Personen, die offensichtlich wach waren? Was oder wer hat dieses entsetzliche Ereignis ausgelöst? Eine Serie, die wirklich verspricht, spannend weiter zu gehen.

Ein ganz besonderer Leckerbissen in der neuen Serie sind viele kleine Hinweise auf die Erfolgsserie LOST. Abgesehen von drei aus LOST bekannten Schauspielern, unter ihnen Dominic Monaghan, die in den Hauptrollen zu sehen sind, werden immer wieder kleine Hinweise auf LOST gegeben: Eine Werbung an einem Bus, ein Werbeschild von A.B.C. zum Start der neuen Staffel, Namen, die aus der Serie bekannt sind, kurz, es macht Spaß, als Fan auf diese Hinweise zu achten. Alles in allem eine gelungene Serie, hoffentlich geht es so weiter!

Montag, 26. Oktober 2009

Endlich ein Gästezimmer




Es ist vollbracht! Nicht einmal zwei Monate hat es gedauert, dann hatten wir unser Gästezimmer fertig! Aus dem, was ursprünglich mal unser altes Schlafzimmer in Hopen war, welches nebenbeibemerkt von allen Räumen die größten Schäden aufwies, wurde ein wunderschöner Raum in dem man es gut aushalten kann! Gestern haben wir ihn eingerichtet. Nur noch eine Türschwelle und eine kleine Wandlampe müssen montiert werden. Und was das Schönste ist: Ich bin ein für alle Mal den Baudreck in der Wohnung los! Nun kann es oben im ersten Stock weiter gehen, in aller Ruhe und ohne Hetzerei! Wie da oben herum gedreckt wird, interresiert mich in der Wohnung unten nicht mehr! Und auch, wie lange es dauert, ist unwichtig! Alles, was wir brauchen, haben wir jetzt! Und am WE wird das neue Zimmer auch sofort eingeweiht! Da bekommen wir schon den ersten Besuch!


Donnerstag, 24. September 2009

freenet und andere Ärgernisse

Ich habe einen riesigen Fehler gemacht! Wenn man doch nur vorhersehen könnte, was so auf einen zukommt, wenn man bestimmte Sachen macht! Es ist zwar nicht gerade ein Drama, aber ein gewaltiges Ärgernis allemal!

Als ich im Juni auf die Idee kam, mir eine eigene Homepage zuzulegen habe ich im Internet nach Anbietern gesucht. Ich landete bei freenet. Hörte sich ja alles vielversprechend an. Also habe ich mir vorsichtshalber, und wie sich schnell herausstellte vollkommen übereilt, bei freenet meine Domain, fraukefeind.de, gesichert. Dummer Fehler! Saudummer Fehler! Die Bestätigung über die Erstellung der Domain und die Rechnung dafür kamen von freenet innerhalb von zwei Tagen. Das war dann leider aber auch alles, was ich schnell und vor allem schriftlich von freenet bekam.

Einige Tage später hatte ich wieder mal Zeit und Ruhe, mich mit dem Erstellen der Homepage zu beschäftigen. Ich sah mir bei freenet die vorgegebenen Designs an und stellte schnell fest: Huch, viel zu kompliziert und aufwendig für einen absoluten Anfänger wie mich. Leiden mochte ich da auch nichts, also verschob ich alles ein paar Tage, dachte, okay, das wird nichts werden, was solls!

Dann stieß ich bei surfen auf beepworld.de, einem Provider für Homepages. Und siehe da, hier stimmte alles! Viele vorgegebene Designs, die auch ein Homepage-Legasteniker wie ich problemlos bearbeiten konnte. Super leichte Anwendung, nach ein paar Versuchen hatte ich das perfekte Design für meine Vorstellungen gefunden und dank der spielend leichten Benutzeroberfläche brauchte ich keine vier Tage, um meine Homepage nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu kreieren. Ich war zufrieden. Bis auf die winzige Tatsache, dass die HP dort nun unter www.fraukefeind.beepworld.de angelegt war. Ich dachte also, hey, nichts leichter als das, Domain bei freenet kündigen, bei beepworld neu anlegen, oder noch einfacher, Provider wechseln. Kann so schwer nicht sein! Selten habe ich mich so geirrt!

Ich rief bei freenet an, was ich tun müsste und erhielt die freundliche Auskunft: Sie müssen nur ihre Domain bei uns kündigen! Okay, tat ich. am 27 Juli schickte ich eine freundliche Kündigung zu freenet. Und wartete. Und wartete. Und wartete bis 18 August. Ohne auch nur die geringste Reaktion erhalten zu haben. Wütend schickte ich eine weitere Kündigung, diesmal per Einschreiben. Bekam auch ordnungsgemäß die Rückantwortskarte. Und wartete. Und wartete. Und wartete bis zum 25 August. Dann rief ich erneut an und fragte höflich nach, ob man mich verarschen wolle! Nun bekam ich urplötzlich die Auskunft: Nein, die Kündigung ist der vollkommen falsche Weg! Sie müssen uns nur mitteilen, dass sie einen Providerwechsel planen! Am besten gleich per e-mail. Brav tat ich dies, und wartete .....

Bis zum 1 September. Dann rief ich wutentbrannt die hotline erneut an. Das wäre alles in Arbeit und ich würde in wenigen Tagen eine Bestätigung bekommen, höchstens drei Tage! Okay, drei Tage konnte ich nun auch noch warten. Das ist nun schon wieder 23 Tage her. Ich habe ausser der unterschiedlichen Aussagen der Telefonmitarbeiter bis heute keine einzige schriftliche Reaktion von freenet erhalten. Heute habe ich dann wieder angerufen. Freundlicher, junger Mann an der Strippe. Plapperte irgendwas von: Neue Aufgaben, genaue Vorgehensweise noch nicht so bekannt, Kollegen überfordert ... Er hat mir zugesichert, dass ich spätestens Samstag eine schriftliche Bestätigung bekomme, dass die Domain bei freenet gelöscht und damit zum Wechsel frei gegeben ist. Und wieder warte ich ....

Ich muss ganz ehrlich sagen, so ignoriert und hilflos habe ich mich noch nie gefühlt! Ich habe ja schon die eine oder andere Erfahrung, wie schwer manche Wechsel sind, seien es Telefonanbieter oder was auch immer. Aber was freenet sich hier abgekniffen hat, dieses komplette Ignorieren eines Kunden, das ist auch für mich eine ganz neu.e Dimension der Hilflosigkeit, die man dank der modernen Telefon und Internettechnik als Kunde heutzutage erleben kann. Ich bin jetzt wirklich gespannt, ob ich es jemals schaffen werden, meine Bekannten zu informieren, dass sie meine Homepage unter www.fraukefeind.de finden können. Ich habe berechtigte Zweifel ...

Montag, 21. September 2009

Sommerpause beendet


Langsam merkt man in jeder Beziehung, dass der Sommer dem Ende entgegen geht. Es ist morgens sehr frisch, die ersten Blätter fallen von den Bäumen, morgens gibt es Frühnebel, der Ofen läuft bereits seit Tagen fast jeden Morgen und Abend, weil es in der Wohnung schon zu kalt ist. Und die Serien laufen wieder an! Juhu! Diese Woche geht es wieder richtig los. Letzten Donnerstag ist Bones wieder angelaufen, wenn auch mit keiner wirklich herausreißenden Episode. Aber wenigstens läuft es wieder! Bereits vor 14 Tage startete die neue Staffel Supernatural, macht einen sehr guten Eindruck! Und diese Woche nun folgen endlich auch die letzten meiner Lieblingsserien: Dr. House heute, NCIS morgen, Mittwoch endlich, endlich Criminal Minds und als Letztes am Donnerstag The Mentalist! Auch dieses scheußliche Sommerloch ist also wieder überstanden! Nur auf Lost müssen wir jetzt noch bis zum Februar warten.

Bei uns hat sich in den letzten Wochen auch eine Menge getan. Wir werden uns Anfang des kommenden Jahres photovoltaische Panel auf das Dach unseres Resthofes installieren lassen. Bei einem Stromverkaufspreis von derzeit 43 Cent pro KW werden wir nach Abzug der Kreditrückzahlung bis zu 6.000 Euro Reinverdienst im Jahr damit erzielen. Wenn alles gut geht wird noch in diesem Jahr unser Dach dafür neu gedeckt werden, was mir ein wenig Sorgen bereitet, denn das wird in Eigenleistung erledigt. Das heißt, mein Mann wird in 7 Metern Höhe auf dem Dach herum turnen müssen. Ich werde froh sein, wenn das erledigt ist, soviel ist mal sicher. Die Solarpanel werden dann sobald das Wetter es wieder zulässt von einer Fachfirma installiert und dann werden wir Strom verkaufen. Ich bin sehr gespannt, was das wird! Kosten wird uns das Ganze so um die 150.000 Euro. Eine stolze Summe, die aber von den Einnahmen gedeckt wird.

Schreibtechnisch war ich in der letzten Zeit sehr fleißig, aber derzeit habe ich einen black out. Weder habe ich Lust noch wirklich zündende Ideen, an einer der Storys weiter zu arbeiten. Aber das stört mich nicht, da ich überall genügend Vorlauf habe und mich nicht selber unter Druck setzen muss. Ich habe nach Flashs immer kurze Pausen gehabt, wo ich keinerlei Motivation hatte, an irgendwas weiter zu Schreiben. Vielleicht gelingt es mir ja heute, ein wenig Inspiration zu finden.

Dienstag, 25. August 2009

amazon Fieber

Nachdem ich endlich mein Nip/Tuck Fieber überwunden habe, habe ich in den letzten Tagen stolze 85 Seiten in meiner Lost-Story geschrieben. Ich habe den Kopf voller Ideen und die Kapitel flutschen nur so aus der Tastatur. Im Augenblick dreht sich alles um einen Weihnachtsurlaub in Frankreich. Bin super gespannt, wie die Kapitel ankommen werden!

Am WE haben wir unser Bad endlich fertig bekommen, nach 5 Monaten intensivster Arbeit. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Alle, die es bisher gesehen haben, sind begeistert. Und in dem Zuge haben wir dann auch gleich mal die Baustelle gründlich aufgeräumt. Dabei sind diverse Bücher und CDs zutage gefördert worden, die ich garantiert nicht mehr brauche. Ich habe hin und her überlegt und bin zu dem Schluss gekommen: Ab nach amazon damit! So habe ich gestern den ganzen Nachmittag gesessen und irgendwelche ISDN Nummern in den PC getippt. Insgesamt habe ich 76 Artikel eingestellt. Und, es ist kaum zu glauben, heute schon habe ich die ersten 11 verkauften Bücher zur Post gebracht! Damit habe ich nie gerechnet!



Weiterhin habe ich letzte Woche etliche Videos, Kaufkassetten und selbst fabrizierte Urlaubsvideos, auf DVD gebrannt. Somit habe ich jetzt nicht nur Urlaubsfotos auf dem PC, sondern auch jede Menge Urlaubsvideos! Ich werde mal versuchen, hier ein kleines Video einzufügen, ein Flug im Helikopter über den Grand Canyon!

Freitag, 7. August 2009

Nip/Tuck


Da hatte ich endlich wieder Lust zum Schreiben und dann kommt meine Freundin daher und erzählt mir, ich müsste UNBEDINGT mal anfangen, Nip/Tuck zu schauen. Erst war ich skeptisch, doch dann habe ich mich mal zu Kino.to aufgemacht und habe angefangen, die Serie zu schauen. Nun muss ich dazu sagen, ich bin ein ziemlicher Fan von Julian McMahon, ich mochte ihn schon sehr als Cole Turner in Charmed. Daher war ich nicht sonderlich überrascht, dass mir die Serie tatsächlich sofort ganz gut gefiel.

In Nip/Tuck, ("It was nip and tuck“ bedeutet, dass man gerade noch davongekommen ist, und natürlich haben to nip und to tuck auch eine erotische Komponente) geht es genau darum. Zwei Freunde, die sich während des Medizinstudiums kennenlernen und später in Miami eine Großpraxis für plastische Chirurgie eröffnen. Es wird viel gepoppt, aber oft genug geht es auch darum, dass die Protagonisten gerade noch mal so davon kommen. In der Serie wird kein Tabu-Thema ausgelassen. Inzest wird ebenso gnadenlos behandelt wie Transsexualität, Ehebruch, flotte Dreier, aber auch ein Serienvergewaltiger, der auch vor Mord nicht zurückschreckt, und seine Opfer brutal entstellt, wird thematisiert.

Manchmal ist es ein wenig heftig, was an Sexszenen geboten wird und man kommt sich an einigen Passagen vor wie in einem Softporno, aber das tut der Serie keinen Abbruch. Cool finde ich, wie drastisch teilweise die plastischen Operationen gezeigt werden! Nichts für empfindliche Mägen, sowviel ist sicher. Die beiden Ärzte sind vollkommen unterschiedlich, passen aber deswegen so gut zusammen. Alles in allem eine durchaus sehenswerte Serie.

Dienstag, 28. Juli 2009

Fast geschafft!


Nachdem ich jetzt tagelang nichts anderes getan habe, als an der Homepage zu basteln, bin ich endlich fertig, oder jedenfalls so gut wie. Jetzt kommen nur noch updates und Erweiterungen. Ich glaube, dafür, dass ich keine Ahnung hatte, wie man sowas aufbaut, ist es einigermaßen ordentlich geworden. Ich musste mir eine Seitenerweiterung kaufen, weil ich sehr viele Bilder hochgeladen habe. Jetzt habe ich genug Platz für alles und brauche mir keinen Kopf darüber zu machen, dass mir der Platz ausgeht.

Ich hoffe nun eigentlich, dass mich bald der Schreibrausch wieder überkommt! Ich vernachlässige meine Storys im Moment sträflich. Nicht, dass ich solche Phasen nicht schon gehabt hätte. Manchmal habe ich wochenlang kein Wort zu PC gebracht. Solange ich genug Vorlauf habe, stört mich das nicht. Aber irgendwann fängt es an, mir zu fehlen, an meinen Storys zu Arbeiten. Dann kommt es mir vor, als hätte ich gute Freunde viel zu lange nicht gesehen!

Wir machen uns gerade Sorgen um unsere Boxerhündin. Sie ist 10 Jahre alt und baut im Augenblick ziemlich ab. Sie hat Spondylose und Gelenkverschleiß, aber bisher hat sie sich dank Schmerzmitteln gut gehalten. Im Moment ist es aber so, dass sie schon nach 30 Minuten nur noch hinterher schleicht. Nun mag das natürlich auch an dem vollkommen verrückten Wetter liegen, sie war von jeher empfindlich bei Wärme und Schwüle. Aber trotzdem sind wir besorgt. Selbst für einen Boxer ist 10 noch kein so dramatisches Alter, dass sie jetzt schon so stark abbauen dürfte. Ich werde noch ein paar Tage abwarten und beobachten, dann wird sie wohl mal zur Tante Doktor müssen.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Homepage


Irgendwie fehlt mir derzeit ein klein wenig die Motivation, an einer Story weiterzuarbeiten. Da ich genügend Vorlauf habe, kann ich es mir leisten, mich zur Abwechselung mal mit etwas anderen zu beschäftigen. Seit ich den Blog hier führe, spiele ich mit der Idee, Leseproben meiner Storys einzufügen. Das widerum setzt voraus, dass ich im Internet eine Möglichkeit haben muss, diese Leseproben zu Posten. Und was bietet sich da mehr an, als eine Homepage? Da ich jedoch keine Ahnung habe, wie man eine Homepage erstellt, schreckte ich bisher vor diesem Schritt zurück. Bis jetzt! Denn schließlich sagte ich mir: Du erstellst deine Homepage, also geht es nicht darum, wie man sowas macht, sondern darum, wie DU sowas machst!

Ich hatte auch keine Ahnung, wie man einen Blog kreiert, habe es aber glaube ich ganz gut hin bekommen. Also bin ich todesmutig dabei gegangen, mir einen Anbieter zu suchen, bei dem man nicht überfordert wird. Schließlich stieß ich bei meiner Suche auf beepworld. Ich sah mir an, wie man dort eine Page aufbauen kann und habe angefangen! Und mir gefällt, was ich bisher gemacht habe. Obwohl ich davon ausgehe, dass ich noch oft etwas ändern werde. Aber es macht Spaß. Und ich habe es bereits geschafft: Leseproben und Inhaltsangaben für meine Storys sind nun hier nachzulesen!

Donnerstag, 16. Juli 2009

Alptraum ... und ein glückliches Ende




Die letzten drei Tage habe ich einen Alptraum erlebt, den sicher jeder Autor nachempfinden kann. Durch einen idiotischen Speicherfehler hatte ich mir auf meiner Transportfestplatte und dadurch später auch auf meiner internen Festplatte auf meinem PC in Hamburg 500, in Worten: fünfhundert Seiten meiner Josh und Kelly Story überspeichert! Ich habe diese Story, da sie inzwischen weit über 1.500 Seiten hat, in mehrere Parts unterteilt. Da ich letzte Woche urplötzlich eine Schreibblockade hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt, und den Part 1 der Story überarbeitet. Durch eine Änderung in meinem Erzählstil war das notwendig. Ich habe diese Geschichte ursprünglich in der reinen Ich-Erzählform geschrieben, bin aber irgendwann, wenn die Erzählerin nicht direkt anwesend war, auch in die Erzählform aus der dritten Person gerutscht, allerdings nur sehr halbherzig. In Part 2 habe ich das sehr viel konsequenter getan. Nun dachte ich mir, okay, änderst du das eben in Part 1 auch gründlich. Und irgendwann am WE muss ich dann versehentlich beim Speichern auf der externen Festplatte den Fehler gemacht haben, Part 1 auf Part 2 zu speichern.

Natürlich fiel mir das nicht auf. Als wir Sonntagabend dann wieder in Hamburg waren, habe ich wie immer, einen Datenabgleich mit der internen Festplatte gemacht. Und als ich dann auf Grund einer neuen Idee an Part 2 weiter arbeiten wollte, stellte ich mit blankem Entsetzen fest, dass es keinen Part 2 mehr gab! Vollkommen schockiert und todunglücklich habe ich den Montag, Dienstag und auch Mittwoch verbracht und darüber nachgedacht, dass ich nie wieder diese 500 Seiten so zusammen bekommen würde. Sicher hatte ich vielleicht die Hälfte davon auf dem Laptop, und ich hätte mir gute 350 Seiten wieder aus dem Fanfiktionforum zurück holen können, aber gut 150 Seiten hätten dann immer noch gefehlt. Ich hätte mir die Haare raufen können!

Gestern Mittag dann kam mein Männe zur Pause und meinte, ob wir nicht schon in unser Wochenenddomizil fahren wollten, angesichts der Temperaturen, die für Hamburg voraus gesagt wurden. In unserem Haus in Hamburg wird es schnell sehr warm, daher nahm ich das Angebot gerne an. Als wir abends gegen 18 Uhr schließlich hier in Hopen waren, hatte ich richtige Angst, den PC hier hochzufahren, weil ich ja nicht wusste, ob sich damit meine allerletzte Hoffnung, nämlich die, dass ich es hier auf der internen Festplatte richtig gespeichert hatte, auch zerschlagen würde. Mein Mann erklärte, dass es auch nichts ändern würde, wenn ich wartete, also fuhr er den PC hoch und öffnete dann die Datei!

Und ein Wunder geschah! Hier hatte ich es tatsächlich wider jeder Erwartung richtig gespeichert! Man kann sich nicht vorstellen, wie froh und dankbar ich war! Jemand, der nicht schreibt, mag das seltsam finden, aber mir fiel ein ganzes Gebirge vom Herzen, soviel ist sicher! Eines ist auch sicher: Nach dem Schock werde ich noch viel paranoider sein, was das Speichern meiner Storys betrifft! Sowas wird mir nicht wieder passieren, das steht fest!

Mittwoch, 8. Juli 2009

Ich kann es nicht mehr hören ...













... und sehen noch viel weniger! Hoffentlich vesrchwindet Mr. Wonderful Michael Jackson bald mal aus den Schlagzeilen! Den King of Pop Status hat er hinter sich gelassen, jetzt ist er schon der God of Pop! Ich glaube, ich spinne! Fanverehrung gut und schön, aber man darf doch dabei nicht unrealitisch werden, meine Güte! Kalifornien steht kurz vor dem Bankrott, aber für sowas wird Geld ausgegeben! Ich habe da keinerlei Verständniss mehr für. Egal, wo man ist, überall springen einem die Schlagzeilen entgegen. Tränenreicher Abschied hier, große Trauer dort, die ergreifenden Abschiedsworte von Paris Jackson ... Ja, wo sind wir denn? Er war so ein toller Daddy, ich hatte ihn soooo lieb. Das sagen Millionen andere Töchter am Grab ihres Daddys auch! Man kann nur hoffen, dass die Medien bald mal das Interesse an Jackson verlieren.

An sonsten habe ich mir zwei Tage Schreibpause gegönnt und mir stattdessen ein paar meiner Lieblingsfilme wieder einmal angeguckt. Hatte ich einfach mal wieder Lust drauf. Gestern habe ich mir Desperado und Once upon a time in Mexico angeschaut und war wieder einmal beeindruckt, was für eine wunderschöne Frau Salama Hayek ist. Wenn ich Mann wäre, für eine solche Frau würde ich das Sabbern kriegen! Naja, ich habe dann lieber Antonio Banderas angesabbert und natürlich Johnny Depp. Und vorgestern habe ich mir besagten Herren angeschaut, Sleepy Hollow und From hell. Immer wieder ein Genuss. Wo wir gerade bei Genuss sind: Jetzt werde ich wieder genießen und mich ausgiebig Josh und Kelly widmen.

Samstag, 4. Juli 2009

Erste Hitzewelle überstanden


Was für ein Glück, heute sind wieder durchaus angenehme Temperaturen draußen. Es ist auf 22 Grad abgekühlt und man kann sich wieder bewegen. Gestern ging gar nichts mehr. Bis nachts um 11 Uhr hatten wir noch 28 Grad, es war nur ekelhaft. Die einzigen Bewegungen, zu denen man noch fähig war, war das Anheben von kalten Getränken und das Zufächeln von Luft. Geschlafen hab ich um 3 Uhr noch nicht. Und trotzdem war es hier mit Sicherheit deutlich angenehmer als in Hamburg. Am frühen Abend konnte man von Süden eine dunkle Front beobachten, aber die blieb dann an der Elbe hängen und hat ihre Unwetter in Niedersachsen abgeladen. Hier ist nichts runter gekommen.

Nachdem es nun wieder kühl ist funktioniert mein Gehirn auch wieder. Die ganze Woche habe ich kaum 10 Sätze zu Stande gebracht, aber jetzt flutscht es erst mal wieder. Abgesehen von dem bisschen Hausarbeit, dass ich hier habe, und einen ausgedehnten Einkauf sitze ich mit Begeisterung am PC und lasse Josh und Kelly in Frankreich agieren. Ich weiß, was ich schreiben will und es läuft hervorragend. Das hat mir dir Woche über wirklich gefehlt. Mal sehen, wie weit ich heute so komme. Kochen muss ich heute nicht, da wir abends zum Grillen eingeladen sind. Meinem Männe kann ich auch nicht helfen und so habe ich Zeit und Muße, mich meinem Hobby zu widmen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Frustriert


Heute Morgen habe ich im Blog meiner favorisierten Autorin gelesen, dass sie auf Wolke 7 schwebt. Sie hat eine neue Leserin, die eine ihrer Storys angefangen hat zu lesen und zu jedem einzelnen Kapitel, immerhin schon 240, einen review zu hinterlassen. Das finde ich großartig!

Im Gegensatz dazu ärgere ich mich gerade darüber, dass ich bei einer Story in 8 Kapiteln schon 236 Zugriffe hatte, wobei ich da vielleicht ein Viertel als wirkliche Leser einschätze. Und das wären immerhin 59 Leser. Und bisher sind gerade mal 10 reviews gepostet worden. Ich finde das außerordentlich schade, denn als Autor steckt man einen großteil seiner Freizeit und seiner Energie in seine Arbeiten. Ein "richtiger" Autor wird damit belohnt, dass seine Bücher gekauft werden. Uns Hobbyautoren ist das nicht beschienen. Um so mehr freuen wir uns eben über Kritik. Und wenn es keine Reaktionen gibt, ist das sehr, sehr frustrierend. Wir erwarten ja keine Lobeshymnen auf jedes Kapitel, ganz im Gegenteil freue ich mich auch immer über konstruktive Kritik oder Hinweise auf Fehler, egal, welcher Art. Die vollkommene Ignoranz ist erheblich schlimmer als jede noch so harsche Kritik.

Und bevor jetzt jemand sagt: Ha, schreibst du denn jedesmal einen review? Ja! Ich lese insgesamt 6 Storys regelmäßig und hinterlasse bei jeder einzelnen für jedes Kapitel ein review. Es macht mir Spaß, Pooky für ihre guten Einfälle zu Loben, ab und zu auch einfach mal liebevoll zu Lästern oder über bestimmte Punkte auch einmal etwas ausführlicher zu Diskutieren. Im Gegensatz zu mir, die ich ja das Glück habe, von zu Hause aus zu Arbeiten, schuftet sie 5 Tage die Woche an ihrem Arbeitsplatz und versorgt ihre Leser trotzdem sehr regelmäßig mit neuen Kapiteln. Und dafür verdient sie es einfach, dass man etwas für sie da lässt.

Dienstag, 30. Juni 2009

Endlich Sommer ...

... und eigentlich schon wieder nur ekelhaft. Wenn es doch einfach mal nur schön warm und klar sein könnte! Aber nein, es muss bedeckt sein, inzwischen 25 Grad, gefühlt wie 35 und so schwül, dass sich mein Druckerpapier wellt. Ich hasse so ein Wetter, komme ich gar nicht mit klar. Ich hänge hier im warsten Sinne des Wortes nur ab. Habe nicht mal die Energie, mit weiter Josh und Kelly zu widmen, dabei würde das passen, die haben nämlich auch gerade unter eine extremen Hitzewell zu leiden. Na, mal sehen, vielleicht schaffe ich ja noch ein paar Absätze.

Aber ich habe etwas ausprobiert, und das möchte ich jetzt mal versuchen, hier einzufügen. Ich hoffe, es klappt!


Sonntag, 28. Juni 2009

Heu-Sonntag


Pünktlich zum ersten Wochenende seit 4 Wochen, an dem es mal wieder warm ist, nein, nicht warm, heiß und drückend, kommt das Winterheu für die Pferde. 1.800 Ballen haben wir bestellt. Und pünktlich zum ersten Heuwagen kommt jetzt auch schön die Sonne durch die Wolken und auf dem Heuboden entwickeln sich die Temperaturen Richtung 40 Grad. Und wieder sage ich: Was für ein großes Glück, dass ich nicht muss, sondern kann, wenn ich will. Als wir uns vor vier Jahren durch rangen, unsere Haffiestute zu verkaufen, war ich todunglücklich. Jetzt bin ich froh, dass sie nicht mehr da ist und wir die ganze Arbeit mit den Hottemaxen nicht mehr haben.

Auf unserer Weide wächst jetzt das zweite Jahr in Folge Jakobskreuzkraut (http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/leberkrebs/?sid=549651)
Schon seit mehr als zwei Wochen sind die Pferdebesitzer in jeder freien Minute dabei, auf der Weide das hochgiftige Kraut zu suchen und zu vernichten. Das ist auf 5 ha Weide eine mordsmäßige Arbeit. Aber sie muss gemacht werden, weil das Zeug schon in geringen Mengen für Weidetiere tödlich ist. Also wird es ausgerissen. Die gesamte Nachbarschaft mit Weidefläche macht es auch. Nur die Bahn, die hier vorbei geht, denkt nicht im Traum daran, ihre Gleisanlagen von dem Giftzeug zu befreien! Also ist es Sissipussarbeit, denn von dort wehen immer wieder Samen auf alle rechts und links liegenden Weiden. Vielleicht greift dort irgendwann sogar die Regierung ein, denn das Zeug ist auch für Menschen gefährlich und in den letzten paar Jahren ganz deutlich auf dem Vormarsch in Deutschland. Das wird irgendwann landesweit eine gefährliche Plage sein.

Im Moment steht Linka überhaupt gerade auf der Weide eines Nachbarn! Ihre neue Besitzerin macht jedes Jahr zwei mal zwei Wochen Urlaub dort. Sie wohnt in Brunsbüttel, findet es aber hier in der Umgebung so wunderschön, dass sie mit ihren insgesamt 4 Pferden von Brunsbüttel hier her reitet und dann hier Zelturlaub auf der Weide macht. So komme ich weiter zwei Mal im Jahr in den Genuss, Linka zu sehen! *freu* Sie ist bei der jungen Frau in so guten Händen wie man es sich nur wünschen kann. Und sie sieht toll aus! Fit, schlank, durchtrainiert, gepflegt, rundum gut versorgt.

Freitag, 26. Juni 2009

Michael Jackson

Ich bin schockiert! Da fährt man seinen PC hoch, und das Erste, was man lesen muss ist: Michael Jackson ist tot! Ich dachte im ersten Moment, das wäre ein Irrtum. Das kann doch nicht sein! Ey, der ist so jung wie ich! Aber das Radio sagt das selbe. Unglaublich. Ähnlich schockiert war ich bei der Nachricht von John Lennons Ermordung und noch viel mehr beim Tode Freddie Mercurys. Die Nachricht werde ich nie vergessen, damals war ich mit meiner besten Freundin auf dem Weg nach Canberra. Wir waren in Sydney, mein Mann und ich, und Ina und ich hatten uns von den Männern ein verlängertes Wochenende erbeten, um mal eine richtige Weibertour zu machen. Wir waren mitten in den Bergen vor Canberra, als der Radiosprecher plötzlich mit ganz gelegter Stimme die Meldung vom Tode Freddie Mercurys brachte. Und wir hatten uns vielleicht 10 Minuten vorher noch darüber unterhalten, wie genial das Konzert gewesen war, dass wir vor Jahren zusammen besucht hatten, was für ein einmaliger Entertainer und Sänger Freddie war. Und dann hieß es, er sei tot. Ich musste am Straßendrand anhalten und wir haben beide geheult, da schäme ich mich nciht, das zuzugeben.

Michael Jackson ... Ich mochte seine Musik. Thriller wird immer einen besonderen Platz einnehmen. Billie Jean, Beat it, Bad ... Unvergessene Titel, die ihn weiter leben lassen werden in der Erinnerung seiner Fans. Von ihm als Mensch habe ich nicht viel gehalten, er war kaputt, bedauernswertes Opfer einer kranken Familie. Selber krank an Leib und viel schlimmer an Seele. Es ist leise geworden um ihn in den letzten Jahren, jetzt ist es still! Vielleicht mag es für ihn sogar eine Erleichterung und Erlösung sein, denn jetzt hat er Frieden, ein Gefühl, dass er seit der Kindheit wohl in der Art nicht mehr gekannt hat.

Der 25.te Juni 2009 hat zwei großartigen Künstlern das Leben gekostet, Michael Jackson und Farrah Fawcett. Mögen sie wirklich ihren Frieden gefunden haben.

Montag, 22. Juni 2009

Faden gerissen

Manchmal ist es schon merkwürdig, wie die Muse mit einem umgeht. Da habe ich 3 Wochen lang exzessiv an "Mission impossible" gearbeitet, und peng! Von einer Minute auf die Andere ist die Lust an der Story weg! Einfach nicht mehr da. Ich habe noch zwei Tage dumpf brütend davor gehockt, dann habe ich das einzig Sinnvolle getan, was mir blieb, und habe mich einer anderen Story zugewandt. Und siehe da, die Muse hatte sich nicht ganz verdrückt. Sie wollte nur ein wenig Abwechselung. Deutlich, überdeutlich, wurde mir wieder einmal klar, dass es für mich persönlich sehr wichtig ist, dass ich mehrere Eisen im Feuer habe! Jetzt beschäftige ich mich wieder mit Josh und Kelly und siehe da, es flutscht wieder! Der Spaß an der Story ist zurück, ich habe Einfälle und bringe sie zu PC.

An Josh und Kelly habe ich wochenlang nicht gearbeitet, daher musste ich mich erst einmal wieder in die Story hinein denken. Aber das geht immer recht schnell, da man als Autor ja quasi Anteil an dem Geschehen in der Geschichte nimmt. Man hat das Gefühl, man ist als stummer Beobachter dabei. Mal sehen, wie weit ich diesmal mit diesem Schub Arbeitswut bei ihnen komme. Der Anfall kam zur rechten Zeit, denn langsam gingen mir die Kapitel zum Posten aus. Da bei den Beiden in nächster Zeit einiges ansteht, werden die jetzt kommenden Kapitel nicht langweilig. Und vielleicht schaffe ich es sogar endlich, wenigstens soweit zu kommen, dass ich eine der vier schon Ewigkeiten fertigen quasi externen Episoden endlich in die Geschichte einfügen kann. Dann hätte ich auch erst mal wieder ein sehr sicheres Polster. Wir werden sehen.

Apropos, Episode. Ich habe wieder eine meiner vielen Lieblings-Sawyer-Szenen zusammen geschnitten und füge sie ein. Vielleicht entdeckt ja jemand auch eine seiner Lieblingsszenen dabei.


Mittwoch, 17. Juni 2009

Endlich wieder Zeit


Manchmal ist es nicht zu fassen, dass man einfach keine Zeit findet, in seinem Blog zu Posten. Wir haben so viel um die Ohren gehabt, Fliesen für das neue Bad suchen, Duschabtrennung aussuchen, uns um die Fußbodenheizung kümmern, wir waren nur unterwegs. Jetzt haben wir aber alles beisammen. Heute Abend haben wir die Fliesen abgeholt, nach nur einer und nicht vier Wochen Lieferzeit. Alle Heizungsteile sind da, die Duschabtrennung ist bestellt, eigentlich kann jetzt nichts mehr schief gehen. Nun heißt es am Wochenende wieder: Ärmel hoch und rein gehauen. Aber da wir das Bad ja gerne fertig haben wollen, ist das kein Problem!

Die Zeit, die ich hatte, habe ich mit Schreiben zugebracht. Nun muss ich mich wohl demnächst mal wieder sehr ausführlich um Josh und Kelly kümmern, denn sonst sind meine Vorlauf-Kapitel demnächst aufgebraucht. Viel ist nicht mehr da. Leider hat sich meine Muse noch immer in "Mission impossible" festgebissen und lässt nicht los. Okay, ich habe gelernt, dass man nichts erzwingen kann, wenn mir keine Ideen zu Josh und Kelly kommen, muss ich da eben pausieren, bis es wieder flutscht. Bis es soweit ist, werde ich an dem weiter schreiben, wo eben die Ideen fließen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Letztes Kapitel

Das Wetter ist depremierend, ich friere mir den ... Hintern ab, mir reicht es! Schafskälte hin oder her, aber ich mag schon jetzt nicht mehr. Tageshöchsttemperaturen von 13 Grad finde ich einfach unverschämt. Das soll nun der meteorologische Sommer sein! Lächerlich! Das sind milde Wintertage! Nur, dass auf dem Kalender ganz frech 9.ter Juni steht! Ich möchte im Garten sitzen und nicht am Kamin und heizen! Und am Freitag kommt das unwiderruflich letzte Kapitel von "Die Anderen" ins Net. Da mag ich auch noch gar nicht dran denken! Immerhin hat sich in 2 Jahren ein netter Kontak zu den treuen Lesern aufgebaut. Mir wird das Dienstags und Freitags sehr fehlen, zu Posten und gespannt auf Reaktionen zu warten. Die Unterhaltungen mit den Lesern ... Naja, es war klar, dass es irgendwann zu Ende ist, ist ja keine never ending story.
Um mich aufzuheitern habe ich beschlossen, weitere meiner Lost-Lieblingsszenen hier einzustellen. Wenn mein Internet nicht schlapp macht, es zickt heute rum, werde ich hier schon ein weiteres Sawyer-Highlight posten. Gut, nun ist natürlich jede Sawyer-Szene ein Highlight, aber einige stechen einfach hervor. Ich habe mit Entsetzen erfahren, dass Josh Holloway mit der Idee spielt, sich nach Beendigung der Dreharbeiten einen Irokesenschnitt verpassen zu lassen! Ich bete jetzt schon alle Götter an, dass seine Frau ihm das ausredet!
Mit "Mission impossible" komme ich nach wie vor gut voran. Bislang hat sich noch kein Hänger eingeschlichen, die Ideen sprudeln nur so. Es ist an einigen Stellen eine ziemlich harte Story, besonders für Fans des blonden Südstaatlers, aber meine Leser kennen das ja von mir: Ich quäle am Liebsten, was ich liebe. *grins*


Freitag, 5. Juni 2009

Jack und Sawyer

Ich habe heute Morgen die Lostfolge 5.09) Namaste auf Deutsch geschaut und kann nur bestätigen, was ich schon bei der englischen Originalfolge gedacht habe: Dass Jack mal so richtig von Sawyer vorgeführt wird, gefällt mir ausnehmend gut. Die kleine Unterhaltung im Wohnzimmer war so genial!
*****
SAWYER: I'm working on it.
JACK: Really? Because it looked to me like you were reading a book.
SAWYER: [Chuckles] I heard once Winston Churchill read a book every night, even during the Blitz. He said it made him think better. It's how I like to run things. I think. I'm sure that doesn't mean that much to you, 'cause back when you were calling the shots, you pretty much just reacted. See, you didn't think, Jack, and as I recall, a lot of people ended up dead.
JACK: I got us off the Island.
SAWYER: But here you are ... right back where you started. So I'm gonna go back to reading my book, and I'm gonna think, 'cause that's how I saved your ass today. And that's how I'm gonna save Sayid's tomorrow. All you gotta do is go home, get a good night's rest. Let me do what I do. ...now ain't that a relief?
JACK: Yeah.
*****
Ich könnte mir die Szene wieder und wieder ansehen. Ich habe mich so gefreut, als Sawyer Jack regelrecht rausgeworfen hat! Ein wahrer Schmaus für jeden Sawyer-Fan!


Mittwoch, 3. Juni 2009

Geschafft


In jeder Hinsicht. Es ist doch ziemlich anstrengend, von Freitagmittag bist Dienstagabend von Eltern und Schiegereltern umzingelt zu sein. Ich freue mich immer sehr, wenn mein geliebter Schwiegervater mit seiner Partnerin zu uns nach Hopen kommt, besonders, nachdem nun ja seit zwei Monaten unser Gästezimmer endlich ferig ist und mein Mann und ich nicht mehr im Wohnzimmer schlafen müssen. Dennoch ist es auf Dauer anstrengend, besonders in diesem Fall, wo meine Eltern, mit denen ich kein sehr gutes Verhältnis habe, am Montag ja auch noch bei uns waren. Und als krönenden Abschluss hatte ich dann gestern, kaum, dass wir wieder in Hamburg angekommen waren, meine Schwiegermutter auch noch 4 Stunden bei uns. Als mein Mann sie gegen 21 Uhr nach Hause brachte, war ich platt. Ich hatte keine Lust mehr zu Schreiben, noch irgendwas zu machen. Aber nun ist erst einmal alles geschafft.


Heute habe ich dafür ganz meine Ruhe gehabt, Männe ist den ganzen Tag schon auf Montage und ich habe all das getippselt, was mir seit Freitag im Kopf herum ging. Und ich habe endlich die 250 Seiten Grenze überschritten, was ich eigentlich schon am Wochenende hin bekommen wollte. Und was mich noch viel mehr freut: Nach einigen Versuchen und ebenso vielen Wutanfällen ist es mir jetzt gelungen, in meinem Blog eine Dia-Show einzufügen! Hurra! Wer darauf zu sehen ist, braucht nicht erklärt zu werden: Es gibt nur einen, der es verdient, in meinem Blog eine Dia-Show zu erhalten!


Jetzt werde ich mich wieder der Story um ihn zuwenden und eine sehr heftige Szene beenden. Armer Sawyer!

Montag, 1. Juni 2009

50 Jahre und kein bisschen weise


Montag, 1 Juni 1959 ... Kaum zu glauben, dass es tatsächlich ich war, die da auf die Welt kam. Abgesehen von der Tatsache, dass es meine Mutter damals fast das Leben gekostet hätte und ich schon 3 Wochen vor ihr aus dem Krankenhaus raus war, war das auch nichts Aufregendes. Und weltbewegende Dinge sind da auch nicht gerade passiert:


1.6.1959
Die Bemühungen um die Lösung des Deutschlandproblems werden mit stillschweigender Billigung aller Beteiligten von der Tagesordnung der Genfer Außenministerkonferenz gestrichen. Behandelt wird nur noch die Berlin-Frage.


1.6.1959
Die britische Kronkolonie Singapur erhält als Staat im britischen Commonwealth die Selbstverwaltung.

1.6.1959
In einer feierlichen Sitzung verabschiedet die tunesische Nationalversammlung in Tunis die erste Verfassung Tunesiens.

1.6.1959
Der nicaraguanische Präsident Luis Anastasio Somoza Debayle verhängt den Belagerungszustand über das Land. Er begründet die Maßnahme mit wachsenden oppositionellen Aktivitäten gegen seine diktatorische Regierung.

1.6.1959
Franzosen, die ins Ausland reisen wollen, können wieder Devisen bei französischen Banken kaufen. Die Höchstgrenze ist auf umgerechnet 420 DM pro Kopf festgesetzt worden.

1.6.1959
In der Schweiz wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften auf 60 km/h festgesetzt.

1.6.1959
Der US-amerikanische Rock 'n' Roll-Sänger Elvis Presley wird zum Unteroffizier befördert. Er ist bei einer US-Einheit im hessischen Friedberg stationiert.


Wetterdaten für Juni 1959
Im Juni des Jahres 1959 war es laut den Wetteraufzeichnungen nur etwas zu warm (Abweichung: +0.5 °C).


Und heute bin ich schon 50 Jahre da. Und alle machen einen ziemlichen Aufstand deswegen. Ich selber halte es nicht gerade für etwas Besonderes. Und es wird auch keine gigantische Feier geben, das überlasse ich lieber Anderen. Ich werde einen gemütlichen Tag bei herrlichem Wetter verbringen, nachmittags Erdbeertorte futtern und Abends schön Essen gehen und mir ein paar Tequilla Sunrise genehmigen.


Und allen sagen, dass ich mich weder körperlich und noch viel weniger geistig für einen 50 jährige halte! Ich werde weiterhin mit Begeisterung Fanfiktions schreiben! Ich werde weiterhin mit Begeisterung am TV kleben und Lost, Bones, Reaper, NCIS und in den kommenden Jahren erscheinende Serien gucken! Ich werde weiterhin mit Freunden chatten! Und ich habe nicht die Absicht, mich wie eine 50 jährige zu benehmen, wie immer das auch sein mag!

Sonntag, 31. Mai 2009

Unerwartete Wendung


Nun hatte ich einen so schönen Plot und plötzlich machen die Charaktere alle etwas ganz anderes! Ist sowas zu fassen? Die darf man auch nicht eine Minute aus dem Augen lassen! Da habe ich das große Glück, trotz Besuches über Pfingsten noch Zeit für "Mission impossible" zu finden, und dann sowas! Nun schreibe ich sozusagen wieder das, was die Charaktere wollen. Nicht, dass es das erste Mal wäre, dass es mir so geht. Dass ist dann wohl künstlerische Freiheit. Aber die Ideen, die die haben, sind gut! Dass muss ich zugeben.


An sonsten haben wir das absolut perfekte Pfingstwetter und es soll so bleiben, was mir natürlich morgen sehr gelegen kommt! Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel, ein schöner, kühler Wind aus dem Osten sorgt dafür, dass es nicht zu warm wird. Wir können endlich draußen Frühstücken, Mittagessen und Abendessen. So lange wie in diesem Jahr hat es noch nie gedauert! Aber spät ist besser denn nie. Schade, dass es schon ab Dienstag wieder deutlich kälter und auch bedeckt werden soll.


Morgen werde ich kaum zu etwas kommen am PC, ab Mittag habe ich die Bude richtig voll. Aber wenigstens gehen wir abends Essen, das heißt, ich muss nicht auch noch selber Kochen. Und wir fahren erst am Dienstag nach Hamburg zurück. Also brauche ich auch morgen Abend nicht das große Aufräumen kriegen, sondern kann den Tag gemütlich ausklingen lassen.


Ich wünsche wunderschöne Restpfingsten!


Mittwoch, 27. Mai 2009

Raum-Zeit-Kontinuum



Relativitätstheorie, Zeitreisen, Zeitdilatation, Zwillingsparadoxon, Gravitation, Wurmlöcher, mir schwirrt heute echt der Kopf. Ich habe soviel über die theoretischen Möglichkeiten von Zeitreisen und /oder Zeitsprüngen gelesen heute, um eine annehmbare Erklärung für Zeitsprünge und die damit verbundenen Möglichkeiten eines veränderten Zukunftsgeschehens zu finden, dass ich zum Schluss gar nichts mehr kapiert habe. Letztlich muss ich doch auf ein wenig SF zurückgreifen, um dafür eine halbwegs plausible Erklärung liefern zu können. Aber was macht das schon. Dafür ist eine Story ja auch Fiction.


Bei all der Leserei ist jedenfalls heute eine gravierende Veränderung in der Geschichte aufgetreten! Plötzlich hatte ich einen ganz anderen Ablauf vor Augen, den ich versuchen werde, umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass es mir einigermaßen gelingt. Das wird jedenfalls keine ganz leichte Aufgabe werden. Aber ich freue mich darauf. Das ist mal nichts, was man so einfach runter rattern kann. Zu schade, dass es eine Fan-Fiction ist, das wäre echter Stoff für ein gutes Buch. Naja, das eine, was man will, das andere was man muss. Sicher ist jedenfalls, dass es eine überraschende Wendung bei "Mission impossible" geben wird.

Sonntag, 24. Mai 2009

Meine Güte!


Ich habe doch tatsächlich immer noch den absoluten Schreib-Flash! So sehr, dass ich nicht einmal dazu komme, hier noch etwas zu Posten! Aber jetzt habe ich mir wild entschlossen vorgenommen, endlich mal wieder meine Gedanken hier im Blog schweifen zu lassen.


Seit um 8 Uhr heute Morgen sitze ich schon im Garten und tippe an "Mission impossible". Die Story hat inzwischen 180 Seiten. Ich glaube, mein Mann wird demnächst eifersüchtig auf Sawyer, wenn er das nicht schon lange ist! *lach* Ich denke, die Story ist von Action geprägt und kommt gut voran. Ich bin inzwischen schon selber gespannt, wie lang sie werden wird. Zwar habe ich nach wie vor eine feste Storyline im Kopf und halte mich auch daran, aber zwischendurch passiert doch so einiges, was mir während des Schreibens zusätzlich einfällt. Aber das ist sicher normal. Ich würde mich sehr, sehr gerne einmal mit einem "richtigen" Autor unterhalten, erfahren, wie die arbeiten. Hat ein Wolfgang Hohlbein eine Story vom Prolog bis zum Epilog im Kopf? Oder passieren den Protagonisten dort auch unvorhergesehene Dinge? Sind es plötzlich 100 Seiten mehr als geplant, weil etwas geschieht, dass nicht geplant war? Oder verläuft alles genau so, wie es ursprünglich gedacht war? Ich wüsste das wirklich gerne!


Im Moment hoffe ich, dass der Flash bis zum Ende anhält. Ich würde die Story nur ungerne auf Eis legen, weil mir plötzlich der Faden reißt. Das habe ich bei meinen anderen Storys schon erlebt und es ist sehr uenbefriedigend. Aber noch besteht diese Gefahr nicht.

Freitag, 15. Mai 2009

Im Rausch


Ich kann es nicht fassen. Ich bin im Schreibrausch! So ging es mir bisher nur bei Die Anderen. Ich habe seit Montag schon über 100 Seiten geschrieben! Und das, obwohl ich doch schon auch eine Menge anderer Sachen zu tun habe! Ich habe nicht einmal die Lust und Zeit gehabt, hier etwas zu hinterlassen. Heute bin ich seit um kurz nach halb 4 Uhr wieder dabei, und es flutscht nur so. Ich schreibe wirklich auch gerne an Josh und Kelly, aber kein Vergleich zu dem, was ich hier gerade mache! Die Ideen brauchen gar nicht zu kommen, sie sind schon da und die Tastatur rappelt in einer Tour vor sich hin.


Da es am Wochenende regnen soll und mein Mann sich eine Menge Material für den Ausbau der ersten Etage unserer Hauses mitgenommen hat, kann ich ganz beruhigt davon ausgehen, dass ich dieses Wochenende alles nachholen kann, was ich am Vergangenen durch unseren Gast verpasst habe. Niemand wird mich morgen und übermorgen stören und ich hoffe wirklich, es geht in dieser Geschwindigkeit weiter! Es macht einen unglaublichen Spaß, mal selber bestimmen zu können, wie es Jack und Kate (beides nicht gerade meine Lieblingscharaktere bei Lost) ergeht. Warum ich das nicht schon viel eher mal gemacht habe, weiß ich jetzt wirklich nicht! Ich kann sie nach Strich und Faden ärgern, quälen, sogar umbringen, wenn mir danach ist! Ich bin glücklich!

Dienstag, 12. Mai 2009

Mission impossible


Ich bin rundherum zufrieden mit mir! Ich habe heute schon über 20 Seiten geschrieben, und werde gleich das erste Kapitel der neuen Story posten. Wie ich es schon mit "Die Anderen" und "Lost" gemacht habe, werde ich hier eine kleine, allgemeine Inhaltsangabe schreiben. Ich habe jetzt 7 Kapitel fertig, also ein gesundes Polster geschaffen. Geplant ist keine Endlos-Story, aber eine durchaus solide Länge.


"Mission impossible"


Es geht in dieser Story darum, dass die Losties nach ihrer Flucht von der Insel, die sie (fiktiv) erneut geschafft haben, einen geheimnisvollen Auftrag erhalten, der sie zwangsläufig abermals auf die Insel zurück führen wird. Dabei werden sie von einer Gruppe skrupelloser Söldner sabotiert, die sogar versuchen, die Losties zu Töten. Eine (erfundene) junge Frau mit interessantem familiären Hintergrund kommt ihnen dabei zu Hilfe. Gemeinsam versuchen sie, die Insel zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zu erreichen, um den Auftrag auszuführen.


Ich verwende einiges aus der fast abgeschlossenen fünften Staffel, daher beinhaltet die Fanfiktion zwangsläufig eine Menge Spoiler. Doch die Handlung der Story selber ist frei erfunden. In Erinnerungen wird auch auf Geschehnisse der ersten bis vierten Staffel eingegangen. Ich bin sehr gespannt, wie die Story ankommt.


Noch etwas ganz anders! Ich habe heute das Finale der aktuellen Dr. House Staffel geguckt und war erschüttert! Ich denke, so wird es allen Fans gegangen sein. Wirklich heftig, was die Produzenten sich da als Cliffhanger überlegt haben! Nun kann man es kaum erwarten, bis es weiter geht! Und es folgen schnell aufeinander weitere Finalepisoden, unter Anderem bei Bones, Supernatural und Criminal Minds. Und dann kommt eine endlos lange Trockenheit, bis es vielleicht im Herbst weiter geht!

Montag, 11. Mai 2009

Aufholjagd


Das Wochenende ist vorbei, in diesem Falle einmal ganz deutlich Gott sei Dank, und ich kann endlich wieder Schreiben. Meine Schwiegermutter ist eine liebe, nette Frau und ich komme auch sehr gut mit ihr aus, aber sie ist mega anstrengend. Wenn man sie um sich hat, kommt man wirklich zu nichts. Selbst Fernsehen ist unmöglich, weil sie auch da nicht still sein kann. Also sitzt man am Besten still da und lässt sie Reden. Ist natürlich schwer, wenn man am Liebsten den ganzen Tag schreiben möchte. Aber ich habe heute alles nachgeholt!


Seit heute Mittag habe ich zwanzig Seiten geschafft! Mann lasse sich das auf der Zunge zergehen! Ich habe nun 5 Kapitel fertig, das heißt, ich werde demnächst mal ein Kapitel posten. Ausnahmsweise weiß ich mal genau, wie es weiter gehen wird. Klar, es gibt Kleinigkeiten, die während des Schreibens passieren, aber ich habe erstmals ein Gesamtkonzept. Ob ich das so durchziehen kann, wird sich noch zeigen müssen. Erst einmal mache ich so weiter.

Samstag, 9. Mai 2009

Besuch ... und PC Verbot


Ich habe es geahnt, ich komme an diesem Wochenende hier zu gar nichts. Meine Schwiegermutter ist zu Besuch und ich habe 24/7 Entertainment zu bieten. Und wenn ich dann mal eine Pause einlegen kann, bin ich zu platt, um mich aufs Schreiben zu konzentrieren. Aber das hole ich alles nächste Woche nach und dann werde ich auch mal das erste Kapitel der neuen FF posten, denke ich. Wenigstens brauchte ich heute Abend nicht kochen, wir waren wunderschön zum Asiatischen Buffet. Und jetzt werde ich gleich ins Bett verschwinden, zum einen habe ich letzte Nacht so gut wie nicht geschlafen und zum zweiten habe ich im Bett wenigstens meine Ruhe.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Fanfiktion


Oh, Gott! Ich habs getan! Ich konnte nachts nicht schlafen und dann war er plötzlich da, der Gedanke. Ich hatte eine Szene im Kopf, komplett in Bild und Wort sozusagen, eine Anfangsszene. Und da sich meine Storys alle so entwickelt haben, mit einer simplen Anfangsszene, habe ich es getan! Ich habe angefangen zu Schreiben. Und es wird tatsächlich meine erste "richtige" Fanfiktion. Eine Geschichte, die in und um Lost spielt! Hätte ich nie gedacht, dass es mal soweit kommt! Und ich habe Spaß dabei! Nun muss ich langsam aufpassen, dass ich mich nicht komplett verzettel. Andererseits, mich treib ja niemand. Und es soll auch keine endlos lange Geschichte werden. Natürlich spielt Sawyer die Hauptrolle, ohne ihn geht es nicht.


Und erstmals habe ich fast den ganzen Verlauf im Kopf, dass ist für mich auch eine echte Premiere. Bin ja mal gespannt, ob das so bleiben wird, oder ob die Story sich über kurz oder lang wieder selbstständig machen wird! Ich hoffe nicht. Kaum zu glauben, was einem fantasiebegabten Menschen so alles einfallen kann. Ich bin sonst nicht unbedingt ein kreativer Mensch, aber das Schreiben liegt mir ganz offensichtlich. Das hat schon mein Lehrer in der Schule immer gesagt. Ich war eine Niete in Mathe, aber hatte in Deutsch all die Jahre nur Einsen im Zeugnis. Und besonders lagen mir Aufsätze! Heute ärgere ich mich, dass ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen bin, mich hinzusetzen und Sachen zu Papier zu bringen. Ich habe zwar einige Reiseberichte über unsere diversen USA und Australienreisen verfasst und die stehen auch gebunden bei mir im Bücherregal, aber das ist nicht vergleichbar mit der Kreativität von erfundenen Geschichten!

Mittwoch, 6. Mai 2009

Krise


Da war ich so gut in Schwung und seit gestern habe ich so gar keine Lust mehr, zu Schreiben. Komischerweise ist das bei mir stark wetterabhängig. Wenn es draußen alles grau und trübe ist, stürmt und regnet, bin ich schreibtechnisch wie gelähmt. Dann sitze ich lieber am PC und schaue mir Filme an. So habe ich endlich mal Deja-vu geguckt, wo doch im Lost-Forum in Zusammenhang mit den Zeitreisen so viel über den Film gesprochen wurde. Sehr interessant, aber auch sehr verwirrend.


Und heute habe ich mir Australia mit Nicole Kidman und Hugh Jackman angeschaut. Der stand schon sehr lange auf meiner Liste. Schon alleine, weil er in Australien gedreht wurde, jedenfalls größtenteils. Ein wirklich schöner Film, mit einmalig tollen Landschaftsaufnahmen aus dem Outback. Hat mir wirklich gut gefallen. Und ich fand es auch klasse, dass die beiden Hauptdarsteller Australier sind.


Aber morgen muss ich wieder schreiben, da muss ich mich ganz einfach zu zwingen. Schließlich habe ich mir selber gegenüber die Verpflichtung, mich an meine Vorsätze zu halten und gerade, weil ich so schön in Schwung war! Und dann so ein Knick! Das kann ich nicht zulassen! Ich muss mir in den Hintern treten und morgen wieder anfangen zu Schreiben! Da gibt es gar keine zwei Meinungen!

Montag, 4. Mai 2009

Kalt, kalt, kalt!


Meine Herren, was ist das abgekühlt hier bei uns in Hamburg! Ich friere schon den ganzen Tag, kam mir bloss blöde vor, schon Mittags den Kamin anzuwerfen! Aber seit einer Stunde heize ich, sollen die Leute doch denken, was sie wollen! Ich bin so dankbar dafür, dass wir uns den vor dem Winter eingebaut haben, das glaubt kein Mensch! Ich meine, wir haben eine Tischlerei, Holz in Mengen, da bietet es sich doch nun wirklich an, einen Kamin zu haben! Angesichts der Ölpreise! Und so kann ich es mir warm machen, ohne Rücksicht auf irgendwelche Kosten.


Ich hatte heute irgendwie Lust, mir einen Film anzuschauen, und habe mir daher - ich hinke der Zeit hinterher - Brokeback Mountain angeschaut. Ich muss sagen, phasenweise hatte ich Schwierigkeiten, wach zu bleiben. Ganz bestimmt ein guter Film, aber sowas von nicht mein Genre. Ledger und Gyllenhaal haben da eine großartige schauspielerische Leistung vollbracht, unbestreitbar, aber mich hat das Drama nur gelangweilt. Ich brauche bestimmt nicht 10 Tote die Minute, aber solche Filme reißen mich nicht vom Hocker. Das einzige, was mich umgehauen hat, waren die wunderschönen Landschaftsaufnahmen! Gott, muss es dort schön sein! Den Norden von Nordamerika kenne ich nicht, habe mich immer in den Südstaaten herum getrieben, aber eines Tages werden wir uns auch noch einmal in den Nordstaaten umschauen! Diese Natur!


Jetzt werde ich mich wieder ans Schreiben machen, meine Finger sind nicht mehr ganz steif von der Kälte, ich kann also wieder in die Tastatur hauen! Kelly und Josh haben einen unangenehmen Besuch hinter sich und werden sich jetzt einen schönen Abend in San Antonio machen. So können sie den vergangenen Tag schnell abhaken.

Sonntag, 3. Mai 2009

Sonne satt ... war gestern!


Was es gestern schön war, war es heute hässlich. Will heißen, sehr kühl, Temperatursturz von 24 auf 12 Grad, und Regen. Nicht, dass wir den nicht bräuchten! Als Pferdehalter denkt man nicht nur in Sonne, sondern auch in Weidebewässerung. Aber wir hätten nichts dagegen, wenn diese Bewässerung in der Woche stattfindet und nicht am Wochenende, wo man im Garten sein möchte!


Das schlechte Wetter hat mich natürlich nicht gehindert, fröhlich zu Schreiben. Ich habe mich immer noch an Josh und Kelly festgebissen. Josh hat einige wichtige Details aus Kelly Jugend erfahren. Ich stelle immer wieder fest, wie eigentümlich ich an die Story heran gehe. Selbstverständlich gebe ich Einblick in die Dreharbeiten zur Staffel 2. Da das aber nur einen geringen Anteil an der Story einnimmt, muss ich ja vieles aus dem Leben von Josh und Kelly schreiben. Dabei gehe ich so vor, dass ich natürlich das Meiste selbst erfinde. Sonst wäre es ja keine Fiktion.


Aber genau so verwende ich Dinge, die mir passiert sind, oder Dinge, von denen ich weiß, dass sie während der Dreharbeiten so oder ähnlich geschehen sind. Wobei ich da natürlich nicht den Originalzeitpunkt verwende, sondern solche Geschehnisse so in die Story integriere, dass sie in den Ablauf passen. Ein Beispiel: Es gab irgendwann ein Erdbeben auf den Hawaii-Inseln, als Lost dort gedreht wurde, ich meine, es war schon während der ersten Staffel, das habe ich in die Story eingebunden. Nur, dass es bei mir zu einem anderen Zeitpunkt spielt.


Bei Kapiteln, die an Orten spielen, die ich kenne, wie jetzt gerade die Kapitel, die in San Antonio spielen, gehe ich gerne ein wenig ins Detail. Es macht Spaß, zu schreiben, dass Josh und Kelly genau dort spazieren gehen, wo ich selber mit meinem Mann spazieren gegangen bin! Sie sitzen in dem Restaurant, in dem ich gesessen und mit einer Monsterkakerlake gekämpft habe, die sich unverschämterweise auf meinen Rucksack gesetzt hatte! Da hat man gleich einen ganz anderen Bezug zu solchen Szenen.

Samstag, 2. Mai 2009

Sonne satt!


Ist das Leben schön! Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen Himmel, ein leichter, angenehmer Westwind kühlt und ich sitze im Garten und habe schon drei Kapitel Josh und Kelly zusammen getippselt. Irgendwie war mir heute nach Liebe und Harmonie, obwohl es gerade nicht so sehr harmonisch ist, was ich schreibe. Aber das berührt die Beiden nicht. Sie schweben auf Wolke 7 und nichts kann ihnen etwas anhaben. Außer vielleicht der bevorstehende Event. Vielleicht komme ich heute noch so weit, dann haben sie es hinter sich. Aber da sie schon in Texas sind, und ich Texas ziemlich gut kennen, macht es gerade wieder viel Spaß, sie dort etwas unternehmen zu lassen. Und das, was sie derzeit machen, lag mir schon lange auf der Seele, ich habe nur auf eine günstige Gelegenheit dafür gewartet. Nun ist sie da.


Jetzt warte ich eigentlich auf unseren Eiswagen. Es ist 14 Uhr durch, er müsste eigentlich gleich kommen. Dass er überhaupt hier zu uns aufs Dorf kommt, haben wir ihm vor 3 Jahren angewöhnt. Vorher hat er unser Kaff gar nicht wirklich auf seiner Tour gehabt. Aber mein Mann ist Eis-süchtig und daher hat der Eiswagen hier immer Abnehmer. Und bei diesem herrlichen Wetter ist es eine Wonne, in der warmen Sonne zu sitzen und einen frisch gelieferten Eisbecher zu Naschen.


Später wollen wir den Rasen mähen, dann muss ich leider eine Pause einlegen, aber da ich schon so viel geschafft habe, macht mir das nicht wirklich etwas aus. Und ich werde trotzdem noch einiges weg schaffen heute!